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Wo fange ich an beim Klimaschutz? In 10 Schritten zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag

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n den letzten Jahren ist viel von Nachhaltigkeit und Klimaschutz die Rede. Bewegungen wie Fridays for Future prägen eine große Masse und fordern Politik und Wirtschaft dazu auf, sich für die Einhaltung der Klimaziele zu engagieren. Da stellt sich die Frage: Was kann ich tun? Wie kann ich zur Bewegung beitragen?

Klimaschutz fängt zuhause an

Artensterben, das Steigen des Meeresspiegels und die Erderwärmung sind Folgen des Klimawandels. Viele sind von diesen großen Problemen eingeschüchtert und wissen nicht, wie sie als Einzelperson etwas dazu beitragen können, die Entwicklung zu verhindern. Doch Klimaschutz ist nicht aufwendig, kostet nicht viel Geld und beschränkt Dich auch nicht in Deinem Alltag. Klimaschutz fängt im Kleinen an – zuhause. Und hat trotzdem eine große Wirkung.

Mit diesen 10 Klimaschutz Tipps kannst Du Deinen Alltag nachhaltiger machen:

1. Einkaufen & Lebensmittel

Achte darauf unverpackte Lebensmittel in Deinen Einkaufskorb zu legen (den Du am besten schon selbst mitgebracht hast). Wenn Du kannst, reduziere deinen Fleischkonsum auf 1-2 Mal die Woche. Denn die Produktion von Fleischwaren verursacht eine Menge CO2. Wenn Du Dich an regionale und saisonale Ware hältst, bist Du schon auf einem sehr guten Weg.

Tipp: Schreibe Dir einen Einkaufszettel und gehe nicht hungrig einkaufen. Wer zu viel in den Einkaufswagen packt geht das Risiko ein Lebensmittel im schlimmsten Fall wegwerfen zu müssen.

Nachhaltig mit dem Fahrrad einkaufen fahren.

 2. Produkte des alltäglichen Lebens

Im Supermarkt und der Drogerie gibt es ein großes Sortiment an nachhaltigen Mehrwegprodukten. Plastikstrohhalme, Einwegbesteck und Verpackungsmaterialien müssen nicht mehr sein. Weiche doch auf nachhaltige Alternativen wie Glasröhrchen, wieder verwertbare Dosen oder Bienenwachspapier aus. Verzichte auf Plastikutensilien und nutze Alternativen aus Holz oder Bambus. Diese Produkte werden Dir lange Freude bereiten.

Tipp: Stelle die Produkte Deines Alltags nach und nach auf eine nachhaltigere Alternative um. Brauche Deinen Bestand erst auf oder warte bis Dinge ersetzt werden müssen. Alles einfach wegzuwerfen ist nicht besonders nachhaltig.

Nachhaltige Produkte des alltäglichen Lebens

3. Garten-& Hausarbeit

Im Haushalt und vor allem im Garten gibt es immer etwas zu tun. Um alles in Stand zu halten braucht es eine Vielzahl an Gerätschaften und Maschinen. Doch nicht alle Produkte müssen neu gekauft werden. Vielleicht gibt es Deinen Wunschstaubsauger gebraucht, den Hochdruckreiniger kann man bei Bedarf mieten oder man legt sich gemeinsam mit dem Nachbarn einen Rasenmäher zur gemeinschaftlichen Nutzung zu. Das ist nachhaltig und schont den Geldbeutel.

 4. Erledigungen im Alltag

Mehrmals die Woche stehen kleinere Erledigungen oder Einkäufe auf dem Programm. Erledige diese wenn möglich zu Fuß oder mit dem Rad. Das bringt Dich nicht nur Deinem 10.000-Schritte-Ziel näher, sondern schont gleichzeitig die Umwelt.

 5. Dinge selbst machen statt kaufen

Gerade in Zeiten von Corona braucht man doch sowieso einen guten Zeitvertreib für sich selbst oder die Kinder. Warum also nicht Geburtstagskarten selbst basteln statt kaufen; oder aus Recyclingmaterialien ein Hochbeet bauen? Mit ein bisschen Kreativität und Inspiration von Pinterest und Co. wird man schnell fündig. Und wenn wir ehrlich sind, freut man sich oft mehr über ein Glas selbstgemachte Marmelade als über den 10-Euro-Gutschein von Amazon.

Aus alt mach neu! DIY: ein nachhaltiger Tipp für den Alltag.

6. Stromverbrauch im Haushalt senken

Zu Ökostrom wechseln ist schon einmal ein guter Ansatz für den Klimaschutz. Auch MAXENERGY ist sich seiner Verantwortung bewusst und bietet Dir günstige Stromtarife aus 100% österreichischer Öko-Energie. Schon kleine Veränderungen wie Stromsparlampen, Mehrfachstecker und das Ausschalten von Geräten (statt der Nutzung des Stand-by-Modus) haben einen zusätzlichen Einfluss auf den Klimaschutz und helfen Dir auch bei einer kleineren Stromrechnung.

7. Im Haus heizen

Neben Elektrizität ist auch die Heizung ein großer Energie- und CO2-Fresser im Haushalt. Achte darauf, dass Deine Heizkörper freistehen, Du die Heizung nachts um ein paar Grad herunter drehst, sowie Fenster und Türen richtig abzudichten, damit keine Wärme entweicht.

8. Verkehr und Reisen

An Flugreisen ist aktuell ja nicht zu denken. Doch Corona hat uns gelehrt, es geht auch ohne…  Verzichte wenn möglich auch in Zukunft auf den Gang durch die Gangway und steige auf die Bahn um.

Tipp: Du musst tatsächlich mal ins Flugzeug steigen? Nutze CO2-Kompensation (z.B. von Atmosfair) und minimiere so Deinen Einfluss auf das Klima.

9. Natur Raum geben

Du hast ein bisschen Platz auf Deinem Balkon oder im Garten? Nutze die Fläche und gib der Natur ein Stückchen Raum zurück. Insektenhotels und Blühwiesen geben Flora und Fauna die Möglichkeit sich auszubreiten und beeinflussen die Artenvielfalt so nachhaltig.

10. Familie und Freunde einbinden

Klimaschutz und ein nachhaltigeres Leben geht alle etwas an! Binde Deine Kids in die Klimaschutz Maßnahmen zuhause mit ein und sensibilisiere Deine Freunde für das Thema.

Tipp: Veranstalte doch eine Nachhaltigkeits-Challenge in der Familie. Wer legt in der Woche die meisten Schritte zu Fuß zurück, wer produziert am wenigsten Müll oder hat die beste Recycling-Idee?